Pitching
Pitchen
Hinter diesem Begriff verbirgt sich, die Frequenz eines Songs zu verändern. Frank Zander hat das beispielsweise gemacht
für seinen “Ururenkel von Frankenstein”, dem am Ende der Saft ausgeht (”Jooonaaaaas”) oder - unter dem Pseudonym Fred
Sonnenschein - die Stimmen für seine ausflippenden Hamster (”Alles Gute zum Geburtstag”) erzeugt, indem er die Motor-
Geschwindigkeit seiner Bandmaschine verändert hat.
Heutzutage kann man das auch elektronisch erreichen. Und noch besser, man kann das sogar am heimischen PC tun. Zum
Beispiel mit dem Magix Music Maker (siehe Screenshot).
Aber wozu ist das gut ??? Nun, zum Beispiel, um ein geripptes *.mp3 auf Standard Guitar Tuning zu trimmen.
Von alleine wäre ich da nie drauf gekommen. Den Trick hat mir der E-Gitarren-Papst Bernd Brümmer (”Garantiert Gitarre
lernen”) verraten, nachdem ich ihm ein *.mp3-Fragment zugeschickt habe, zu dem einfach kein Gitarren-Akkord passen
wollte.
Die Frage war : Was zum Kuckuk greift da Udo Lindenberg’s Panik-Orchester in “Gegen Die Strömung, Gegen Den Wind” ???
Die Antwort : Erst pitchen, danach die Akkorde herausfinden und erst dann mitzuspielen versuchen.
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Das ist der virtuelle Drehknopf zum
Einstellen des Pitch-Hubes.